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Virtuelles Industriedenkmal · Lauchringen · 1862–2024

Die Lauffenmühle
in 3D erleben

18 Gebäude · 253 historische Quellen · vollständig digitalisiert

18+
Gebäude
253
Quellen
360°
3D-Scan
1862
Gegründet
130k
kWh/Tag
Von der Rohfaser zum fertigen Tuch

Die textile Prozesskette

Das Werk in Lauchringen war vollständig vertikal integriert – jeder Produktionsschritt fand auf dem Gelände statt. Wasserkraft trieb die ersten Maschinen an, moderne Roboter das letzte Hochregallager.

1
Rohwaren-EingangBME-Lager · Baumwolllager · Kadelburgerstraße
2
Spinnerei 1 & 2Karderei, Streckwerk, Autocoro-Rotorspinner, Rieter-Maschinen
3
GarnzwischenlagerVollautomatisch, 16 m hoch, chaotische Lagerung, Regalbediengerät
4
Zettlerei (Geb. 12)Kreuzspulen → Kettbaum, bis 1.200 m/min
5
Schlichterei (Geb. 11)Schlichtetrog, Stärke/Gelatine, Trockenzylinder, Zell Procomat
6
EinziehereiLamelle → Litze → Webblatt (Riet), von Hand oder Blattstechmaschine
7
Weberei 1, 2, 3Sulzer-Automaten, Gewebekeller, 730→240 Webstühle
8
Warenschau (Geb. 7)Meter für Meter Qualitätskontrolle, Prüftische, Stopp-Befugnis
9
StabereiToledo-Waage, Zuschnitt, Abwiegen, Palettierung
10
Hochregallager Gewebe7.200 Palettenplätze, 66×30×20 m, Voest Alpine 1987
Energie: Turbinenraum (Wutach-Wasserkraft) → 130.000 kWh/Tag
♨️ Wärme: Kesselhaus (1926) → Dampf für gesamten Betrieb
🔧 Instandhaltung: Werkstatt/Schmiede seit 1850
🚒 Sicherheit: Werksfeuerwehr mit eigenem Löschfahrzeug

Standort Lauchringen – alle Bereiche

Gebäude & Abteilungen

Jedes Gebäude mit vollständiger Geschichte aus 253 historischen Quellen und Matterport-Direktlink.

BME-Lager
Gebäude 3
Lager · Eingangsbereich · Kadelburgerstraße

BME-Lager

Gebäude-Nr.3
LageKadelburgerstraße, Eingangsbereich
NachbargebäudeSozialtrakt (2), Baumwolllager (4), Feuerwehrgarage (5)
Feuerwehrgarage
Gebäude 5
Infrastruktur · Werksfeuerwehr · Sicherheit

Feuerwehrgarage

Gebäude-Nr.5
FunktionWerksfeuerwehr & Brandschutz
FahrzeugLöschfahrzeug (LF) – werkseigen
KennzeichenMarkante rote Garagen
3D-ModellSeparates Matterport-Modell
Warenschau
Gebäude 7
Produktion · Qualitätssicherung · Endkontrolle

Warenschau

Gebäude-Nr.7
FunktionVisuelle & mech. Qualitätskontrolle
AusstattungPrüftische, Büroräume, Leuchttische
BesonderheitStoppbefugnis für Produktion
Mattertag-IDxD0f44n6vt5
Weberei 2
Gebäude 8
Produktion · Hauptwebsaal · Websaal II Tiengen

Weberei 2 SEHR HOCH

Gebäude-Nr.8 (Websaal II Tiengen)
Umbau1966–1967 (laufender Betrieb!)
Webstühle alt730 Roscher (Transmissionsantrieb)
Webstühle neu240 Sulzer-Automaten, 130+153 Zoll
Erste neue Maschine30. Januar 1967
InnovationUnterirdischer Gewebekeller + Dockenwickler
Mattertag-IDpEHITeLl9gJ
Weberei 3
Gebäude 10
Produktion · Vorwerk-Verbund · Zentralisierung 1976/77

Weberei 3

Gebäude-Nr.10
Verbunden mitSchlichterei (11) + Zettlerei (12)
BesonderheitLageraufzug im Schacht
Zentralisierung1976/77 (von Blumberg nach Tiengen)
Schlichterei
Gebäude 11
Produktion · Fadenstärkung · Kettbaumvorbereitung

Schlichterei

Gebäude-Nr.11
KapazitätBis zu 20 Zettelwalzen parallel
SchlichteStärke / Gelatine / Kunststoff
Modernisierung 1986Schlichtmaschine 2: Hochdruckquetschwerke + Wärmerückgewinnung
Modernisierung 1987Schlichtmaschine 1 → Zell Procomat (elektron. Regelung)
Mattertag-IDdEqNvEtYb7k
Zettlerei
Gebäude 12
Produktion · Kettbaumaufwicklung · bis 1.200 m/min

Zettlerei

Gebäude-Nr.12
KapazitätBis zu 1.200 m/min
Investition 19884. Zettelmaschine für Indigo/Jeans (Werk Höllstein)
Matterport-ss1160
Verbindungsgang HRL
Gebäude 13a
Infrastruktur · Materialfluss · Erschließung

Verbindungsgang HRL

Gebäude-Nr.13a
VerbindetHRL (13) ↔ Weberei 1 (14), Weberei 3 (10), Zettlerei (12)
Weberei 1
Gebäude 14
Produktion · Modernste Großanlage 1956/57

Weberei 1

Gebäude-Nr.14
Automatisierung1955
Neubau1956/57 – modernste Großanlage Deutschlands
MaschinenSulzer-Webmaschinen
BesonderheitKantine des Werks (Suppenautomaten, Mikrowellen)
Matterport-ss2415
Kesselhaus
Gebäude 17
Infrastruktur · Dampf & Wärme · Blumenstein-Gruppe 1926

Kesselhaus

Gebäude-Nr.17
Erbaut1926 (Blumenstein-Gruppe)
FunktionDampf & Wärme für gesamten Betrieb
Räume EGHeizkessel · Öllager · Kompressoren · Waschplatz
BesonderheitFrüher mächtiger Turm (später abgetragen)
NachbargebäudeUnifloc (18), Kompressoren (16)
Werkstatt & Schmiede
Gebäude 20
Infrastruktur · Instandhaltung · seit 1850

Werkstatt & Schmiede

Gebäude-Nr.20
Erste Konzession1850 (externe Verkaufsbefugnis)
BelegschaftZeitweise 20 Dreher, Schlosser, Gießer
SchlüsselpersonHerr Kostenbader (Fuhrpark, Gabelstapler)
Matterport-ss138
Hochregallager
HRL · 1987
Lager · Voest Alpine 1987 · 7.200 Palettenplätze

Hochregallager Gewebe VOLLSTÄNDIG

Erbaut1987 – Voest Alpine Krems (VA 67.941)
Kapazität7.200 Paletten / ca. 2.200 t Garn
Maße66 × 30 × 20 m (16 m über + 4 m unter Erde)
DurchsatzMax. 40 Pal./h · ø 400 Pal./Tag (120 t)
StrategieABC-Analyse · FIFO · Chaotisch
Spulautomat Teilansicht (1986)
Vorwerk Weberei
Produktion · Vorwerk · Kreuzspulen · Qualitätssicherung

Spulerei (Umspulen)

FunktionSpinnkopse → Kreuzspulen (X-Sp)
MethodeVollautomatische Spulautomaten
QualitätElektronische Garnüberwachung
QuelleWerksbroschüre 1986
Turbinenraum
Technik
Infrastruktur · Wasserkraft Wutach · seit 1834/35

Turbinenraum

Erste Nutzung1834/35 (Gründer Johannes Müller)
Kanalanlage1846/47 – Gefälle 8 m, 200 m Tunnel
ErbauerBrenzinger & Cie., Freiburg
MaschinentypFrancis-Turbinen (modernisiert)
LeistungBis zu 130.000 kWh/Tag
BesonderheitCO₂-frei, + angeschlossener Werkstattraum
Mattertag-IDnz3dk8xEoZU
Spinnerei 1
Spinnerei 1
Produktion · Rohstoff → Garn · Karderei · Autocoro

Spinnerei 1 VOLLSTÄNDIG

BauweiseHoch gebaut · Aufzugförderung
ProduktionKarderei im 1. OG · Garn → Weberei
Modernisierung1974–89: 133 Karden → 45 × C 2/1
MaschinenAutocoro-Rotorspinnmaschinen
Spinnerei 2
Spinnerei 2
Produktion · Rotorspinnen · Rieter · Technologiewandel

Spinnerei 2 VOLLSTÄNDIG

UrsprungSelfactorspinnmaschinen
197414× Rieter M 0/5 + 28× Rieter M 1/1
Spät-1980erUpgrade auf Rieter RU 14
BesonderheitRaucherraum im Gebäude erhalten
Vorgebäude Hochregallager
Vorgebäude
Lager · Warenein- & Ausgang · Kommissionierung

Vorgebäude Hochregallager

FunktionWarenein- & Ausgang, Kommissionierung
ZonenF01–F03, A (Einzel), B (Produktion), C, D, E
Uniflocanlage
Gebäude 18
Produktion · Rohfaseraufbereitung · Putzerei

Uniflocanlage

Gebäude-Nr.18
FunktionBaumwollöffnung, Reinigung, Vorvlies
NachbargebäudeKesselhaus (1926), Kompressoren (16)
Baumwoll-Lager
Gebäude 4
Lager · Rohstoffversorgung · Kadelburgerstraße

Baumwoll-Lager

Gebäude-Nr.4
FunktionRohbaumwolle-Zwischenlager
NachbargebäudeBME-Lager (3), Feuerwehrgarage (5)
Garage / Maler
Infrastruktur
Infrastruktur · Fuhrpark · Werksmaler

Garage / Maler

FunktionFuhrpark & Werksmaler
BereichInfrastruktur / Instandhaltung
Bürogebäude
Verwaltung
Verwaltung · Büro · Betriebsleitung

Bürogebäude

FunktionVerwaltung & Betriebsleitung
AbteilungenLeitung, Kaufm. Verwaltung, Personal, Technik
Maurerschuppen
Infrastruktur
Infrastruktur · Baukolonne · Instandhaltung

Maurerschuppen

FunktionMateriallager & Werkstatt der Baukolonne
BereichGebäudeinstandhaltung
Öllager
Lager
Lager · Schmierstoffe · Brandschutzbereich

Öllager

FunktionSchmier- & Betriebsstofflager
SicherheitBrandschutzbereich, baulich getrennt
Wehr
Wasserkraft
Infrastruktur · Wasserkraft · Wutach-Ableitung

Wehr

GewässerWutach
FunktionWasserzulauf-Regulierung zum Werkskanal
BedeutungHistorische Keimzelle, Namensgebung
Putzerei
Produktion
Produktion · Baumwollreinigung · Rohfaseraufbereitung

Putzerei

FunktionBaumwollreinigung & Faseraufbereitung
ProzessketteBallen → Putzerei → Karderie
Kettbaumlager
Lager
Lager · Webketten · Kettbäume

Kettbaumlager

FunktionZwischenlager für vorbereitete Kettbäume
ZuliefererZettlerei, Schlichterei, Einzieherei
AbnehmerWebereien 1, 2 & 3
Versuchswerkstatt
Entwicklung
Infrastruktur · Entwicklung · Musterweberei

Versuchswerkstatt

FunktionMusterweberei & Gewebeentwicklung
AusstattungVersuchswebmaschinen, Aufzug

Unternehmensgeschichte

Chronik der Lauffenmühle

Von der Wassermühle an der Wutach zum vollautomatisierten Textilkonzern — über 500 Jahre Industriegeschichte. Quellen & Dokumente →

1483
Erste Mühle an der Wutach
Erste urkundliche Erwähnung einer Mühle in Lauchringen, angetrieben durch die Wutach. Mehrere Besitzerwechsel folgen.
1812
Flusskorrekturen an der Wutach
Erste Flusskorrekturen bändigen die unberechenbaren Wasserläufe und begünstigen spätere industrielle Nutzung.
1834
Gründung durch Johannes Müller
Der Schweizer Johannes Müller aus Gossau (ZH) erwirbt die Lauffenmühle für 30.000 Gulden und errichtet eine Baumwollspinnerei mit Wasserkraft.
1835
Genehmigung, AG-Gründung & Verkauf
6. März: Staatliche Genehmigung der Spinnerei. 1. November: „Spinnerei Lauffenmühle AG" mit 110.000 Gulden. 9. Dezember: Müller verkauft an Schweizer Gesellschaft für 95.000 Gulden — er hatte sich finanziell übernommen.
1837
Erste Webstühle & Fabrikschule
26 Webstühle ergänzen die Spinnerei. 105 Beschäftigte, davon 40 Kinder. Wegen Kinderarbeit wird eine eigene Fabrikschule eingerichtet (bestand bis 1872).
1846 – 1847
Tunnel & Expansion
200 m Felsentunnel für Wasserkraft. Fünfstöckiges Fabrikgebäude auf rechtem Wutachufer. 13.000 Spindeln, 250 Arbeiter, Arbeiterwohnhaus errichtet.
1850
Werkstätte & Gießerei
Konzession für externe Aufträge. Fertigung von Ersatzteilen in eigener Gießerei, weitere Arbeitsplätze für Facharbeiter.
1858 – 1859
17.000 Spindeln & Weberei-Neubau
Spindelzahl auf 17.000 erhöht. Großer Weberei-Neubau für 60–212 mechanische Webstühle. Gebäude stellen 41 % des Gesamtsteuerwerts der Gemeinde.
1873
Brandkatastrophe & Weltausstellung
25. Januar: Großbrand zerstört die Weberei. Zügiger feuerfester Wiederaufbau. Im selben Jahr: Erzeugnisse auf der Wiener Weltausstellung ausgezeichnet.
1898 – 1899
Kesselhaus & Brombach
Neues Kesselhaus mit Dampfkesseln, gusseisernen Säulen und Backsteingewölbe — bis heute denkmalgeschützt. 1899: Gründung der Druckerei & Appretur Brombach AG durch Dr. Adolf Feer.
1904 – 1909
416 Webstühle & Maschinenpark-Erneuerung
Neue Weberei mit 416 Webstühlen, erneuertes Turbinensystem. 1905–09: Erneuerung des Spinnereimaschinenparks. Mädchenheim, 18 Arbeiterwohnungen — insgesamt 61 Werkswohnungen.
1921
Arbeiteraussperrung
14. Juni: Aussperrung der Arbeiter durch den Verband Süddeutscher Textilarbeitgeber — die Belegschaft wird Teil eines überregionalen Arbeitskampfes.
1924
Turbinenhaus mit Francis-Turbinen
Neues Turbinenhaus mit Francis-Turbinen (350 PS). Modernste industrielle Wasserkraftnutzung am Hochrhein.
1926
GmbH & 700 Webstühle
Umwandlung in GmbH. Neubau Webereihalle für 700 Webstühle. Moderne Heizanlage installiert.
1931
Blumenstein-Gruppe aufgelöst
Im Zuge der Auflösung der Blumenstein-Gruppe gehen die GmbH-Anteile an Großbanken unter Führung der Deutschen Bank und Diskonto-Gesellschaft.
1935
Dr. Winkler übernimmt
Der Berliner Dr. Gustav Winkler kauft die Lauffenmühle. Zum 100-Jährigen: 30.552 Spindeln und 1.104 Webstühle.
1944 – 1945
Zweiter Weltkrieg
170 Arbeiter eingezogen, nur 358 verbleibend. Das Werk bleibt von Zerstörung verschont. Nach Kriegsende: Ausbau zum modernsten westdeutschen Textilbetrieb.
1949 – 1950
Taschentuchweberei Blumberg
Egon Eiermann entwirft neue Weberei in Blumberg mit 504 Webstühlen. Zunächst Arbeit für Vertriebene und Flüchtlinge, später auch Gastarbeiter.
1951
Ausrüstung an der Wiese GmbH
Gründung der „Ausrüstung an der Wiese GmbH" in Brombach. In der Folge entstehen Taschentuchwerke in Aalen und Bielefeld sowie Greiff-Werke in Bamberg.
1955 – 1958
Automatisierung & Blütezeit
Mechanische Weberei automatisiert (1955). Neue Spinnerei 1956/57. 70.000 Spindeln ab 1958. Über 2.000 Beschäftigte.
1962
Großbrand: Selbstentzündung
25. August: Selbstentzündung im Ballenlager zerstört Spinnerei. Radikaler Neustart: In nur 15 Monaten hochmodernes Werk mit Trockensprinkler-System.
1963
Erwerb Druckerei & Appretur Brombach
Die Lauffenmühle kauft die „Druckerei und Appretur Brombach AG" in Lörrach — ein großer Veredelungsbetrieb wird in den Konzern integriert.
1966 – 1967
Sulzer-Revolution in Weberei 2
730 Roscher-Webstühle → 240 Sulzer-Automaten. Keller unter laufendem Betrieb gesprengt. Verlagerung Vorwerk von Blumberg nach Tiengen. Anlauf 1. Sulzer: 30.01.1967.
1969
Wiese Textilveredelung GmbH
Zusammenschluss der Druckerei & Appretur Brombach AG mit der „Ausrüstung an der Wiese GmbH" zur Wiese Textilveredelung GmbH.
1970
Höhepunkt: 100 Mio. DM Jahresumsatz
Blumberg wird „größte Buntweberei Europas" mit 224 Sulzer-Webmaschinen. 5 Mio. m² monatliche Produktion. Höchster Jahresumsatz: 100 Millionen DM.
1974 – 1976
Modernisierung & Übernahmen
133 Karden → 45 Hochleistungskarden in Spinnerei 1. 1975: Erwerb Merian & Co. (Höllstein) und Spinnerei & Weberei Steinen. 1976: Zentrales Vorwerk in Tiengen.
1986 – 1988
HRL, Schlichterei & Zettelmaschine
20 m hohes Hochregallager (7.200 Palettenplätze, 2 RBGs). Umbau beider Schlichtmaschinen. 1987: Procomat-Schlichtmaschine mit elektronischer Regelung. 1988: 4. Zettelmaschine für Indigo-Färbeanlage Höllstein.
1991
Führungswechsel
Dr. Tim Gudehus übernimmt die Geschäftsleitung von Horst-D. Rösner nach 23 Jahren an der Firmenspitze.
1993
1. Insolvenz
Vergleichsverfahren am 16. Februar. Werke Blumberg und Höllstein geschlossen. 600 Arbeitsplätze verloren.
1994
2. Insolvenz
Anschlusskonkurs. Gescheiterte Übernahme durch indische Mafatlal-Gruppe. 1997: Rettung durch Investor Claas E. Daun.
2009
3. Insolvenz
Weltfinanzkrise trifft die Lauffenmühle. Gläubiger verzichten auf 90 % ihrer Forderungen.
2015
4. Insolvenz
29. September: Insolvenzantrag. Insolvenzplan (Jan 2016) bietet 20 % Quote, einstimmig angenommen.
2019
5. Insolvenz — Betriebsende
Fünfte und letzte Insolvenz. Am 31. Juli 2019 endet die Produktion nach 184 Jahren. ~240 Mitarbeiter entlassen.
2024
Digitalisierung
Matterport-3D-Scanning aller 19 Gebäude. Beginn der Umwandlung zum klimaneutralen Quartier.
2026
Digitales Museum online
Interaktive 3D-Rundgänge, Zeitzeugen-Berichte und 253 historische Quellen — für alle zugänglich.
Direkter 3D-Zugang

Erkunde das gesamte Werksgelände interaktiv. Klicke auf die gelben Mattertags für Informationen zu jedem Gebäude.

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🏭 Raum 38 📜 Chronik 28 🎬 Video 23 📷 Historisch 14 🖼️ Bild 5 📄 Dokument 3
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Projektpartner & Mitmachen

Hinter dem Projekt

Das digitale Lauffenmühle Museum verbindet modernste 3D-Technologie mit 253 historischen Quellen – entstanden im Gemeinschaftsprojekt.

Bitblade Vision
Führt die 3D-Scans zusammen mit Sercotec aus. Projektleitung, digitale Archivierung, Website-Entwicklung mit Matterport, KI und modernsten Technologien.
bitblade.io
Sercotec AG
Unterstützt bei der Gesamtprojektplanung und sichert die Qualität der Ergebnisse. Technischer Kooperationspartner bei Erfassung und Aufbereitung.
sercotec.ch
Gemeinde Lauchringen
Projektinhaber. Die Gemeinde Lauchringen unterstützt die Bewahrung des industriellen Erbes der Lauffenmühle als Teil der Ortsgeschichte.
Matterport
Hersteller der gleichnamigen Technologieplattform. Unterstützt bei technischen Fragen — das Lauffenmühle-Modell ist eines der größten je mit dieser Technik erstellten.
matterport.com
Bitblade
Stellt das Hosting der Websites zur Verfügung und übernimmt anfallende Verwaltungsaufgaben für den dauerhaften Betrieb des digitalen Museums.
bitblade.io
identiv
Branding, Design, Content und analog/digital Solutions — identiv schafft authentische Marken für Institutionen und Unternehmen, die etwas bewegen wollen.
identiv.ch
Südkurier
Veröffentlicht das Projekt und hält die Menschen der Region auf dem neuesten Stand über die Entwicklung des digitalen Lauffenmühle Museums.
suedkurier.de
Apalion AG
Expertise in SEO- und Webseitenoptimierung. Sorgt für maximale Sichtbarkeit und Reichweite des Museumsprojekts in den Suchmaschinen.
apalion.com
DGVM
Kümmert sich um die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen und die Verträge für Interviews und Bildmaterial des Museumsprojekts.
dgvm.ch
NotebookLM – 253 Quellen
Werkszeitungen, technische Zeichnungen, Fotos, Flucht- und Rettungspläne, Zeitzeugenberichte – alles zusammengeführt und ausgewertet.
notebooklm.google.com
Zeitzeugen & Community
Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lauffenmühle teilen ihre Erinnerungen. Besonders gesucht: Einzieherei, Feuerwehrgarage, Werkstatt.